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Deutscher Alpenverein, Sektion Dortmund e.V.

Kühtai 2011: ZUM ZUSAMMENHANG VON SKIVERGNÜGEN UND HEITEREM MITEINANDER

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Kühtai 2011: ZUM ZUSAMMENHANG VON SKIVERGNÜGEN UND HEITEREM MITEINANDER

Sechs Skifahrfreudige begaben sich am 2.3.2011 motorisiert auf den Weg nach Kühtai, Österreich. Basierend auf den Erfahrungen des letzten Jahres, waren sie sich darüber im Klaren, dass nur ein ausgeschlafener Skifahrer auch ein guter Skifahrer ist. Bis dato hatten sie allerdings noch keine Kenntnisse über die Schlafgegebenheiten des sich im ersten Stock befindlichen  „Matratzenlagers“ der Dortmunder Hütte. Nachdem sie es trotz diffiziler Wärme- und Lichtverhältnisse bewerkstelligen konnten, sowohl sich als auch ihr Gepäck ordnungsgemäß zu verstauen, gelang es ihnen, sich hinreichend zu regenerieren und für die Anforderungen des nächsten Tages zu wappnen. Entsprechend erholt erwarteten die Sechs die restlichen acht TeilnehmerInnen am Morgen des 3.3.2011 am Frühstückstisch und freuten sich auf den gemeinsamen Start des Skiurlaubs.

Auf der Piste erwarteten die TeilnehmerInnen optimale Schneebedingungen und ab dem zweiten Tag durchgängiger Sonnenschein. Die Skiaktivitäten wurden durch allabendliches Beisammensein, das dem sozialen Austausch diente und lokal-kulinarische Schmackhaftigkeiten bereit hielt, ergänzt. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die Ehrung des Teilnehmers und Organisators Karl Rohloff, der sich seit nunmehr 20 Jahren für die Belange des deutschen Alpenvereins (DAV) und dessen Mitgliedern stark macht und entsprechend mit T-Shirt und Schnaps gewürdigt wurde. Fröhlich und (ange)heiter(t) verliefen auch die weiteren Abende, die nächtliches Rodeln – erneut verbunden mit körperlichen Folgeschäden – und handwerklicher Betätigung beim „Nageln“[1] umfassten. Des Weiteren hielten Bindungsschwierigkeiten die Truppe auf Trapp: Eine Teilnehmerin hatte aufgrund von technischen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit ihrer neuen Skibindung das Vertrauen in ihren Ski verloren. Ein anderer Teilnehmer hatte den Verlust seiner nahezu kompletten und liebgewonnenen Skibekleidung zu beklagen, die am letzten Tag auf ungeklärte Art und Weise verschwand, ABer zum glück wieder gefunden wurde.

Aus dem oben Dargestellten lässt sich resümieren: Es war wieder schön – und nächstes Jahr kommen wir wieder!

Claudia und Antje


[1] An dieser Stelle sei darauf verwiesen, dass mit diesem Terminus in diesem Kontext ein gesellschaftlicher Brauch der vorwiegend ländlichen Bevölkerung gemeint ist, der die exakte Versenkung eines Nagels in die dafür vorgesehene Holzapparatur mithilfe eines handelsüblichen Hammers verlangt. Die besondere Herausforderung besteht hierbei in der Konstitution der Schlagfläche, die in diesem Fall  von geringer Breite ist.