Deutscher Alpenverein, Sektion Dortmund e.V.

LG Olympia Dortmund und Dortmunder Alpenverein kooperieren

Sportliche Kooperation von LGO und DAV

Höhentraining ist vor allem für Mittel- und Langstreckler zu einer Normalität im jährlichen Trainingsaufbau geworden. Dabei ziehen die Athleten besonders während des Frühjahrs, wenn es zu Hause ungemütlich ist, zur Saisonvorbereitung in hoch gelegene wärmere südliche Gefilde. Eher ungewöhnlich ist jedoch, dass die Akteure noch während des Sommers in die Höhe ziehen. Das hat Pierre Ayadi, Trainer der erfolgreichen Mittel- und Langstreckler der LG Olympia und Bundestrainer des nationalen C-Kaders jetzt seinen Schützlingen nach dem Ende Sommersaison zur Vorbereitung auf die herbstlichen Straßenlauf- und Crossrennen verordnet.

Pierre Ayadi (mitte) mit Athleten der LGO Dortmund und Hüttenwart Berni Jaspers (links) sowie Klaus Steenweg (rechts) vom DAV Dortmund.

Was bot sich da mehr an, als die Zusammenarbeit mit der Sektion Dortmund des Deutschen Alpenvereins, Eigentümer der beliebten, rund 2000 Meter hoch gelegenen Dortmunder Hütte in Kühtai in Tirol, mittig gelegen zwischen Innsbruck und Ötz. Bei Klaus Steenweg, dem 2. Vorsitzenden der Dortmunder Sektion und dem für die Dortmunder Hütte zuständigen Bernhard Jasper lief er mit diesem Gedanken offene Türen ein. Für drei Wochen wird Dortmunds höchstgelegenes Gebäude, das Quartier für 15 Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland sein. Von der LG Olympia haben Patricia de Graat, David Valentin und Elias Schreml die Reise angetreten. Die zur Zeit erkrankte Laura Hansen wird später nachfahren. Leider kann auch Leif Gunkel nicht dabei sein, denn er hat sich die Schulter ausgekugelt und muss pausieren. Kidane Tewolde wird sein Höhentraining im September nachholen, wenn er mit seiner Familie Urlaub in Äthiopien macht.

Die Gruppe wird in dem Hochtal ideale Trainingsverhältnisse vorfinden, denn man hat sich dort auf Sportler eingestellt, die die Höhe nutzen wollen. Neben einer flachen 2,4 Kilometer-Runde um den Längental-Stausee steht eine 400 Meter-Tartan-Rundbahn und eine 500 Meter lange Finnenbahn zur Verfügung. Die Beinmuskeln können bei Wanderungen auf die umliegenden Berge, wie dem 3008 Meter hohen Hochreichkopf gestärkt werden. Die recht komfortable und gut zu erreichende „Hütte“ bietet eine ausgezeichnete Unterkunft und die bekannt gute Küche von Hüttenwirtin Monika Tabernig. Abwechslung bieten das nahe Innsbruck oder die reizvollen Dörfer im Ötztal.

Im Rahmen der Planung des Trainingsaufenthaltes hatte sich Pierre Ayadi in der Hütte umgeschaut und ihr den Vorzug vor anderen, sehr viel teureren Alternativen gegeben. „Das ist jetzt ein Test, und wenn sich alle wohlfühlen, werden wir nicht zum letzten Mal dort gewesen sein.“ macht Pierre Ayadi deutlich.

 

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