29.03.26
Staubedingt verzögert treffen wir erst am Abend in Arco ein. Nachdem die Quartiere bezogen sind, lernen wir uns bei Pizza und einem Glas Wein kennen.
30.03.
Wir beginnen die Klettersteigwoche am Monte Colodri, dem Hausberg von Arco. Nach ein paar grundlegenden Inhalten geht es über den leichten Klettersteig zum Gipfel, an dessen Kreuz heute ausnahmsweise keine Ziegen warten. Nach dem Rückweg über Laghel trennen sich unsere Wege für eine kurze Mittagspause. Am Nachmittag treffen wir uns im nahegelegenen Familienklettergarten „San Martino“ wieder. Hier werden einige leichte bis anspruchsvolle Routen im Toprope und teilweise im Vorstieg bewältigt.
31.03.
Nach kurzer Anfahrt erreichen wir Mori und nach einem kurzen Zustieg das Gebiet am Monte Albano Klettersteig. Nach weiteren Instruktionen meistern wir den anspruchsvollsten Abschnitt direkt am Einstieg. Der Klettersteig selbst stellt trotz der Einstufung „D“ kein größeres Problem dar. Nach Rast, Abstieg und Rückfahrt folgt eine Mittagspause. Den Nachmittag nutzt ein Teil der Gruppe für weitere Klettermeter im Gebiet Muro dell’Asino.
01.04.
Da noch einige Routen offen sind, widmen wir uns erneut ausgiebig dem Klettern und verzichten auf einen Klettersteig. Dabei entwickeln Maike und Jan ihre Routine im Vorstieg weiter, während Sophie ihre ungewöhnliche Teil-Barfuß-Klettertechnik auch in schwierigeren Routen erfolgreich einsetzt.
02.04.
Ein Teil der Gruppe legt einen Ruhetag ein und besucht das Zitronenmuseum in Limone. Für die anderen steht mit der Ferrata Ernesto Che Guevara der Höhepunkt der Woche an. Über 1400 Höhenmeter, davon 1200 im Klettersteig, führen auf den Monte Casale. Der Aufstieg gelingt bei bestem Wetter problemlos, wird jedoch von einer kurzen Steinschlag-Schrecksekunde begleitet, die glimpflich ausgeht. Oben erwartet uns eine beeindruckende Szenerie mit Schneeresten, blühenden Krokussen und Blick auf den glitzernden Gardasee.
03.04.
Ein Teil der Gruppe gönnt sich einen Ruhetag, während die anderen nach Biacesa am Ledrotal fahren. Rund um Cima Rocca und Cima Capi führen mehrere Klettersteige im moderaten Schwierigkeitsgrad entlang alter Militärstellungen, hoch über dem See mit eindrucksvoller Aussicht. Das geschlossene Bivacco Arcione verschiebt die Kaffeepause, die später mit einem besonders guten Käsekuchen belohnt wird.
04.04.
Zum Abschluss steht die Ferrata Rio Sallagoni auf dem Programm. Der Steig verläuft durch eine enge Schlucht entlang eines Baches und beinhaltet zwei Seilbrücken. Besonders erfreulich ist, dass nach längerer Sperrung auch der obere Teil wieder zugänglich ist. In Drena lassen wir die Woche schließlich bei Kaffee und Eis ausklingen.